2K13

 

Das Kalendarium als Motiv

Ein Wandkalender dient in erster Linie der Information und ist erst dann ein Dekorationsobjekt. Oder umgekehrt? Das liegt im Auge des Betrachters (oder Nutzers). Zweifelsfrei sollte aber jeder Kalender ein Kalendarium enthalten. 

 Das Kalendarium eines Monatskalenders folgt immer dem gleichen Prinzip: Stets sind es sieben Tage, die auf 30, 31, 28 oder 29 Stellen verteilt werden.

 Sollte man diese Systematik verändern? Nein, das Kalendarium würde sonst nicht mehr verstanden werden und der Kalender seine Funktion verlieren. Man kann die Systematik aber grafisch neu interpretieren, das an sich starre Prinzip in Anordnung und Darstellung variieren.
 
Wir haben die »Mechanik« des Monatskalendariums auseinander gelegt und neu zusammengesetzt. Die unterschiedlichen Motive sind teils einfach, teils komplex aufgebaut. Aber immer sinnvoll und – wenn entschlüsselt – leicht zu lesen. Die grafische Anordnung folgt keiner willkürlichen dekorativen Form, sondern ergibt sich immer aus der Interpretation des jeweiligen Monatskalendariums.

Der Ersatzkalender

Bei aller typografischen Freude und (zugegeben) dekorativen Lust haben wir bei diesem Projekt nicht aus den Augen verloren, dass es unter den Kalenderfreunden auch Puristen gibt. Deswegen haben wir jedes Motiv mit einem Folgeblatt mit »normalem« Kalendarium ergänzt. Eine Perforation auf dem jeweiligen Monatsblatt gibt den Blick auf dieses frei.

Für Traditionalisten haben wir diese »Ersatzblätter« mit »klassischen« Motiven aus dem Repertoire der Kalenderkunst versehen. So ergeben sich zwei komplette Kalender für das Jahr 2013: 2K13

Der Kalender 2011 ...
Der Kalender 2012 ...
Der Kalender 2014 ...

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